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Januar 2020

Der Januar ist der neue Socktober … oder so … jedenfalls hab ich diesen Monat nur kleine Projekte fertig gestellt:

Aber es wurde auch anderweitig gefrickelt – so habe ich einen Charakter für unsere Shadowrun-Runde erstellt und mein Auto repariert.

Elinor Socks

Elinor Socks

Noch im alten Jahr angeschlagen, aber bereits Anfang Januar fertig geworden sind meine Elinor Socks von Ambrose Smith. Die Designerin fertigt wunderschöne Sockenanleitungen zu verschiedenen Charakteren aus Büchern an – diese sind Teil der The Sense and Sensibility Collection. Ich finde, das ist eine ganz wunderbare Idee und die nächsten Socken aus dieser Kollektion sind bereits in Planung. Ich finde das Muster der Elinor Socks wahnsinnig schön – leider kommt es bei dem Garn, das ich gewählt habe, nicht so gut raus. Vielleicht muss ich sie einfach noch mal stricken! 😀
Gestrickt habe ich mit der Regia Premium Alpaca Soft in Natur, die mir der Nikolaus gebracht hat. Es ist suuuuperflauschig und ich finde es sehr gut für Sofasocken geeignet. Allerdings schluckt es aufgrund der Flauschigkeit auch viel von dem Muster. Und die Socken vertragen es nicht so gut, mit der normalen Wäsche mitgewaschen zu werden, da die Wolle dann doch sehr filzt.
Aber ich trage die Socken trotzdem sehr gerne, vor allem bei dem ungemütlichen Wetter zurzeit. Allerdings ist auch hier wieder der Schaft der Socken sehr weit geworden, obwohl ich nur 50 Maschen auf der Nadel hatte! Das sollte sich beim nächsten Projekt auch wiederholen …

Underwing Mitts

Das nächste Projekt waren die Underwing Mitts von Erica Heusser. Von der Designerin hatte ich bereits letztes Jahr ein paar Handstulpen gestrickt und fand diese Anleitung mit der Motte (oder dem Schmetterling?) auch sehr anziehend. Gestrickt habe ich mit der Regia Premium Yak in Anthrazit, Beige meliert, Pfirsich meliert und Gold meliert. Wobei die letzten beiden Farben eigentlich gar nicht verstrickt, sondern nur mit dem Duplicate Stitch „aufgemalt“ wurden.
Als ich den ersten Stulpen fertig hatte und ihn anprobierte, fiel mir auf, dass auch der sehr weit war. Weil ich ja letzes Jahr quasi schon mal die gleichen Stulpen gestrickt hatte, bereitete mir das einiges an Kopfzerbrechen. Ich googelte also verschiedene Arten, die Fadenspannung zu regulieren, und entschloss mich, beim zweiten Stulpen eine Bremse einzubauen, indem ich den Faden zusätzlich noch über meinen kleinen Finger laufen lasse. Das war beim Fair-Isle-Stricken gar nicht so einfach anfangs.
Das Ergebnis könnt ihr euch wahrscheinlich denken – der eine Stulpen wurde natürlich deutlich größer als der andere. 🙄

Und zwar nicht zu knapp, wie man sieht. Schon abgefahren, was die Fadenspannung für einen Unterschied macht! Und nun hatte ich natürlich das Problem, das ich zwei verschieden große Stulpen hatte. 😅
Durch Spannen bekam ich immerhin schon mal die Länge ausgeglichen:

Anschließend habe ich dann nur den linken Stulpen in die Waschmaschine geschmissen – und jetzt merke ich beim Tragen quasi keinen Unterschied mehr. Ich finde die Stulpen sehr schön und sie sind genau das Richtige für diesen viel zu warmen Winter.

Little Cable Knee Highs

Ich hatte bereits seit ein paar Jahren zwei Knäuel Regia Pairfect liegen und wollte mir daraus Overknee-Strümpfe mit identischem Farbverlauf stricken. So zum Im-Nachthemd-auf-dem-Sofa-Frühstücken und sowas. Da ich mir mit den Zunahmen an der Wade und der Konstruktion am Knie nicht so sicher war, hab ich mich an der Anleitung Little Cable Knee Highs von Purl Soho orientiert. Der Name ist Programm:

Den ersten Strumpf hatte ich bereits letztes Jahr auf dem Stricktreff der Hamburger Nordlichter angeschlagen und auf meiner Dienstreise nach Bonn fertig gestellt. Da es aber doch ein recht langwieriges und auch langweiliges Projekt war, hab ich mit dem zweiten Strumpf relativ lange gewartet. 🙈
Aber dann wurde er im Zuge des Mach-das-Ufo-fertig-FAL im Dezember zumindest angeschlagen und Ende Januar dann endlich abgekettet. Puuuuh. Jetzt, wo die Strümpfe fertig sind, gefallen sie mir auch echt gut. Was länge währt und so.

Geheim!

Hierzu kann ich noch nicht viel verraten, außer, dass ich bei meinem ersten Teststrick mitgemacht habe! Es war sehr interessant und ich glaube, ich konnte der Designerin auch ein paar gute Hinweise liefern. Mehr dazu dann, wenn die Anleitung veröffentlicht wird.

Und sonst so?

Im Januar haben wir im Freundeskreis mal wieder eine kleine Pen-and-Paper-Runde ins Leben gerufen – diesmal sogar unter Einbeziehung von Skype! Wahnsinn, was uns dieses Internet alles ermöglicht. 😉
Wir spielen Shadowrun 5 und ich spiele Ute Hansen oder auch Ghost, ihres Zeichens zwergische Geheimagentin, die gern mal einen über den Durst trinkt und promiskuitiv veranlagt ist. Das macht echt Spaß. Hoffentlich schaffen wir es, diese Runde etwas länger am Leben zu halten – wir sind alle berufstätig und wohnen in verschiedenen Städten, aber wir geben uns Mühe!

Außerdem musste mein Auto zum TÜV und ist leider erst mal durchgefallen – neue Scheinwerfer mussten her. Um Geld zu sparen, habe ich neue im Internet bestellt und unter Hilfestellung meines Vaters dann auch selbst eingebaut. War gar nicht schwer und ich mag sowas, wenn man so Kleinigkeiten selbst erledigt und dann sieht, was man geschafft hat. Dann baut man auch eine ganz andere Bindung zu seinen Sachen auf, finde ich. Eine Rückleuchte musste ich auch ausbauen und trockenlegen – da kam mein Föhn dann nach Jahren auch mal wieder zum Einsatz. 😅 Das Auto kam dann aber beim zweiten Anlauf ohne Probleme über den TÜV und hat nun schöne neue Augen.

Henrys neue Augen

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