Mapala-Shirt

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Nach langer Zeit gibt es nun mal wieder einen Beitrag hier. Ich habe in der Zwischenzeit viel gestrickt und bin auch gereist, das wird dann bei Gelegenheit mal verblockt. Oder auch nicht. 😀

Momentan habe ich große Lust darauf, Sommersachen zu stricken. Das geht schnell und man hat auch im Sommer selbstgestrickte Kleidung parat. Gerade bei uns im hohen Norden kann es auch im Sommer mal kalt und ungemütlich sein, deshalb ist es ratsam, nicht nur dünne Tops und Shirts im Schrank zu haben.

Angefangen habe ich mit dem Mapala-Shirt von rosa p. Die Anleitung habe ich bei Erscheinen auf dem dazugehörigen Instagram-Kanal entdeckt und war sofort Feuer und Flamme. Es ist ein schlichtes Rundpassenshirt mit kurzen Ärmeln, das aber durch einen raffiniert geteilten Saum zum echten Hingucker wird. Im Original wird es aus der Lamana Perla gestrickt, da Geld bei mir aber immer so ein Thema ist, habe ich ein anderes Garn verwendet.
Bei a knitter’s wish hab ich gesehen, dass die passenden Strickkits aus Sandnes Line bestanden. Daher bin ich flugs zum nächsten Händler in der Umgebung gefahren, der das Garn vertreibt, und habe mir 300 g in der Farbe Dunkelgrau (5870) mitgenommen.

Angeschlagen habe ich am  28.06., mitten in der Kieler Woche. Ich war heiß. Das hat sich auch so durchgezogen, denn dank eines langen Wochenendes war ich auch keine Woche später, am 04.07., bereits fertig. Und ich habe jedes Gramm des Garns verbraucht, bei dem einen Ärmel musste ich sogar das letzte Drittel ohne Restgarn abketten. Da die Ärmel aber recht weit sind, war das auch kein Problem.

Die Anleitung war für mich gut verständlich, auch wenn ich anfangs etwas verwirrt vom Aufbau der verschiedenen Zentimeterangaben der Größen war – die Mischung aus Bindestrichen und Kommas habe ich zuerst nicht geblickt. War aber vermutlich meine eigene Doofheit. Danach ging es echt gut, vor allem, da man keine Reihen zählen muss, sondern einfach zwischendurch ab und zu mal misst – so kann man auch beim spannendsten Film weiterstricken. Wenn man ans Messen denkt.

Das Garn hat mir auch gut gefallen. Ich wollte gern etwas mit Leinen verwenden, da ich Leinen sehr interessant finde und bisher noch kein Kleidungsstück daraus besaß. Beim Stricken war es manchmal etwas sperrig, aber mit den Metallnadeln ging es. Die Maschenprobe passte genau und da auch a knitter’s wish das Garn in den Kits verwendete, machte ich mir wegen der Größe keine Sorgen. Ich finde die Farbe auch schön, allerdings verstehe ich unter „Dunkelgrau“ noch ein bisschen was anderes. Ein bisschen Kritik habe ich aber trotzdem – das Garn wächst nämlich ganz erheblich beim Tragen. Ich habe in Größe 40 gestrickt, was meinen Maßen und auch meiner „normalen“ Kleidergröße entspricht. Nach dem Waschen passte das Shirt auch noch echt gut, aber jetzt, am zweiten Tag, ist es doch sehr weit. So weit, dass mir der Ausschnitt von den Schultern rutscht, das mag ich gaaaar nicht. 😀 Ich hab aber auch keine Lust, noch mal zu ribbeln und eine Größe kleiner zu stricken – das ist nun so, vielleicht zieh ich ein Trägertop drunter oder einen Cardigan drüber, dann geht das schon. Oder ich stricke mir einfach noch eins. 🙂



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Ich verlinke diesen Post in den Linkpartys Meine Fummeley, Lieblingsstücke, creadienstag und Handmade on Tuesday. ==========================================================